Nierencafé Duisburg am 29. Oktober 2025

  • Hämodialyse oder Peritonealdialyse/Bauchfelldialyse?
  • Wie schränkt eine Nierenerkrankung den Alltag ein?
  • Wie kann ich meinen Körper unterstützen?

    Tipps von Betroffenen für Betroffene,
    von Ärzt:innen und medizinischem Fachpersonal!

Beim Nierencafé handelt es sich um einen zwanglosen Rahmen, der einen Austausch zwischen Betroffenen bietet:

  • Nierenerkrankte
  • Vor der Dialyse
  • An der Dialyse
  • Transplantierte

und, oft nicht wahrgenommen:
Lebenspartner sowie Angehörige von Nierenerkrankten.

Über eine frühzeitige Anmeldung freue ich mich, bitte per E-Mail an: r.schwabe@niere.nrw
Alternativ über Niere NRW per Telefon unter 0234 / 978 354 314

 

Einladung Nierencafe Krefeld

 

Herzliche Einladung
an alle Nierenkranke
und deren Angehörige

 

Sie haben eine Nierenerkrankung und/oder sind dialysepflichtig – oder sind Angehörige/r eines Betroffenen? Dann gibt es jetzt in Krefeld den Treffpunkt für Sie!

 

Wir laden Sie herzlich zur Gesprächsrunde ein. Thema wird sein: Die Ernährung.
Eine Ernährungsberaterin steht uns zur Verfügung.

Das Treffen ist am:

 

Mittwoch, den 24, September 2025 um 15 Uhr
im Helios Klinikum Krefeld
Lutherstr. 40, 47805 Krefeld
Cafeterria Lutherterrassen

 

In gemütlicher Atmosphäre wollen wir unsere Erfahrungen austauschen, Tipps und Informationen vermitteln und über die besonderen Herausforderungen eines Lebens mit einer chronischen Nierenerkrankung sprechen.

 

Die Mitgliedschaft bei niere.nrw ist keine Voraussetzung für Ihre Teilnahme!

 

Um Anmeldung wird gebeten unter: 02151/ 952395 oder nierencafe-krefeld@niere.nrw

 

 

 

Bernd Furch

Nierencafe Krefeld

 

PD Dr. Heike Bruck

Helios Klinikum Krefeld
KfH Nierenzentrum Krefeld

 

Einladung Neusser Nierencafe on Tour 04.10.25.

 

Herzliche Einladung

 an alle Nierenerkrankten und deren Angehörige!

 

Am 04.10.2025 ist das Nierencafé on Tour – unter dem Motto:

„Spielend Bewegen in der Natur am Baldenaysee“

 

Für einen Eigenanteil von 20 € beinhaltet der Tag:

  • 09:30 Uhr: Treffen beim Eingang Knuffmann, gegenüber Neusser HbF
  • 09:45 Uhr: Abfahrt zum Baldenaysee
  • 11:10 Uhr: 2-stündige Seerundfahrt mit 1x Kaffee und Kuchen (Abfahrt vom Anlegesteg Hügel)
  • 13:10 Uhr: 15-minütiger Spaziergang zum Minigolf spielen. Danach evtl. kleine Spiele oder Zeit zur freien Verfügung.
  • 16:15 Uhr: Ausklang mit griechischem Essen (Hügeloss)
  • Rückfahrt: ca. 18:00 – 18:30 Uhr

Ein Tag mit Spiel, Spaß und Bewegung, den jeder gut mitmachen kann.

 

Wichtige Hinweise:

  • Bitte denkt an bequemes Schuhwerk und wetterfeste
  • Für die Planung bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis spätestens 16.09.2025 unter:

o Telefon: 0234/ 97 83 54 314

o E-Mail: info@niere.nrw

 

Ich freue mich auf einen schönen Tag mit Spaß, Spiel und einem regen Austausch!

 

 

Ulrike Feuerhack Nierencafé Neuss Niere NRW e.V.

 

 

 

 

 

 

 

100.000. Niere in Deutschland transplantiert

Seit 1963 wurde Empfängerinnen und Empfängern einer Spenderniere ein Vielfaches an Lebensjahren geschenkt – oftmals sogar Jahrzehnte

 Frankfurt am Main, 23. Juli 2025. Die 100.000. Nierenübertragung fand Anfang Juli in einem der 43 Transplantationszentren statt – knapp 62 Jahre, nachdem die Übertragung einer Niere im Berliner Klinikum Steglitz am 27. November 1963 den Beginn der hiesigen Transplantationsmedizin einläutete.

„Diese besondere Zahl steht für 100.000 neue Lebenschancen, die in den vergangenen sechs Jahrzehnten schwer kranken Menschen überwiegend nach postmortaler, aber auch nach Lebendspende geschenkt wurden“, erklärt Dr. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO). „Wir möchten diesen Meilenstein zum Anlass nehmen, um allen Spenderinnen und Spendern sowie deren Angehörigen zu danken, die diese Transplantationen überhaupt möglich gemacht haben.“

Spendernieren schenken viele neue Lebensjahre

Die Nierentransplantation stellt heute ein erfolgreiches und etabliertes Verfahren für Patienten und Patientinnen dar, deren Nieren nur eingeschränkt funktionieren oder in absehbarer Zeit versagen. Ein Jahr nach der Transplantation sind mehr als 90 Prozent der verpflanzten Nieren noch funktionstüchtig. Es gibt Nierenempfänger, die sogar mehrere Jahrzehnte mit dem Spenderorgan leben – so wie Eberhard Schollmeyer, der vor 40 Jahren eine neue Niere erhielt: „Seit vier Jahrzehnten lebe ich voller Dankbarkeit gegenüber meinem Spender, der mir meine Lebensqualität zurückgegeben hat. Vier Jahrzehnte, in denen ich dank der Spenderniere studieren, eine Familie gründen und Freude erleben durfte, meinem Beruf und meinen Hobbies nachgehen konnte – diese erhaltene Zeit ist das wertvollste Geschenk, das ein Mensch einem anderen vermachen kann.“

Zu welchen sportlichen Höchstleistungen diese geschenkten Lebensjahre Transplantierte beflügeln können, werden im August dieses Jahres eindrücklich die World Transplant Games in Dresden demonstrieren. Die teilnehmenden Athletinnen und Athleten aus mehr als 60 Ländern, unter ihnen in den letzten Jahren auch Eberhard Schollmeyer, zeigen auf großer Bühne: Organspende bedeutet nicht nur überleben, sondern leben mit allen seinen Möglichkeiten und Facetten – bis hin zu sportlichen Höchstleistungen.

Trotz aller Erfolge herrscht nach wie vor ein Mangel an Spendernieren

DSO-Vorstand Rahmel weist aber auch darauf hin, dass der Erfolgszahl von mittlerweile

100.000 erfolgten Nierentransplantationen nach wie vor ein wesentlich höherer Bedarf an Spendernieren gegenübersteht. Allein im vergangenen Jahr umfasste die entsprechende Warteliste zum Stichtag 31. Dezember 6.397 als transplantabel gemeldete Patientinnen und Patienten, gleichzeitig gab es aber nur 2.075 Nierentransplantationen. Diese 6.397 gemeldeten Patienten sind mit 77 Prozent auch Großteil aller 8.260 Schwerkranken auf den Wartelisten für ein Spenderorgan.

„Es ist mittlerweile keine Seltenheit, dass Patienten 8 oder 10 Jahre auf eine Nierenspende warten“, so Rahmel. Und leider ist das nur die Spitze des Eisbergs: Experten gehen davon aus, dass von den bundesweit rund 100.000 Dialysepatienten etwa ein Drittel ebenfalls von einer Transplantation profitieren würde. Die Dialyse ist eine künstliche Blutwäsche, mit deren Hilfe die Wartezeit bis zu einer möglichen Nierentransplantation überbrückt werden kann.

Bundesweit wurden in den ersten sechs Monates des Jahres 793 Nieren nach postmortaler Spende transplantiert, 6.203 Patientinnen und Patienten standen Ende Juni als transplantabel gemeldet auf der Warteliste für eine Niere. „Für viele von ihnen ist die Transplantation die einzige Chance, um länger und besser zu leben“, betont Rahmel.

 

Die DSO ist die bundesweite Koordinierungsstelle für die postmortale Organspende in Deutschland und unterstützt die rund 1.200 Entnahmekrankenhäuser bei der Durchführung von Organspenden. Auch die Begleitung von Angehörigen während und nach einer Organspende ist der DSO ein wichtiges Anliegen.

Auf der Website von Deutsche Stiftung Organtransplantation finden Sie diese Pressemitteilung zum Download.