Begegnung, Austausch und neue Impulse

Rückblick auf unsere Jahrestagung 2026

Am 20. und 21. Juni 2026 fand unsere diesjährige Jahrestagung in Hilden statt – und wir blicken auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück.

Zahlreiche Mitglieder, Angehörige und Interessierte aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen zusammen, um sich zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Besonders erfreulich war die große Zahl neuer Gesichter, die den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden und unsere Gemeinschaft bereichert haben.

Die Teilnehmenden erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit interessanten Fachvorträgen, praxisnahen Informationen und wertvollen Impulsen rund um das Leben mit einer Nierenerkrankung. So informierte Prof. Dr. Anja Gäckler über aktuelle Entwicklungen in der Nierenersatztherapie, während Dr. Christian Holz praktische Anregungen zum Umgang mit Belastungen und zur Stärkung der eigenen Ressourcen vermittelte. Einen weiteren wichtigen Programmpunkt bildete der Vortrag von Dr. med. Marc Albersmeyer, der die Möglichkeiten und Chancen der Rehabilitation bei Nierenerkrankungen aufzeigte.

Darüber hinaus durften wir Josef Neumann, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen, als Gast unserer Jahrestagung begrüßen. Die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und Austausch wurde von den Teilnehmenden gerne genutzt.

Ein besonderes Highlight waren die individuellen Sprechstunden mit Kirsten Holz zu sozialrechtlichen Fragestellungen sowie Prof. Dr. Richard Viebahn, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für persönliche medizinische Fragen zur Verfügung stand. Dieses Angebot wurde intensiv genutzt und stieß auf großes Interesse.

Doch wie so oft waren es nicht nur die Vorträge, die unsere Jahrestagung zu etwas Besonderem gemacht haben. Vor allem die zahlreichen Gespräche am Rande des Programms, das Wiedersehen mit langjährigen Wegbegleitern und das Kennenlernen neuer Menschen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch innerhalb unserer Selbsthilfegemeinschaft ist.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, unseren Referentinnen und Referenten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Die positive Resonanz und die vielen schönen Begegnungen motivieren uns, auch künftig Räume für Information, Austausch und gegenseitige Unterstützung zu schaffen.

Im Rahmen der Jahrestagung fand außerdem die diesjährige Mitgliederversammlung der Niere NRW e.V. statt.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen!

Euer Team der Niere NRW e.V.

 

Impressionen der Jahrestagung 2026:

BEM: Unterstützung für Berufstätige mit chronischer Nierenerkrankung

Viele Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung möchten trotz gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin aktiv am Berufsleben teilnehmen. Dabei kann das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) eine wichtige Unterstützung sein.
Viele Nierenkranke haben kaum oder keine Ausfallzeiten, sind statistisch gesehen sogar seltener arbeitsunfähig gemeldet als der Durchschnitt.

Doch was genau verbirgt sich hinter dem BEM?

Nach § 167 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX sind Arbeitgeber verpflichtet, Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten, wenn diese innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig waren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fehlzeiten am Stück oder über mehrere Zeiträume verteilt entstanden sind.

Ziel des BEM ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, damit die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt, Ausfallzeiten verringert werden können durch angepasste Arbeitsbedingungen und der Arbeitsplatz langfristig gesichert werden kann. Mögliche Maßnahmen können beispielsweise eine Anpassung der Arbeitszeiten, Veränderungen der Arbeitsorganisation, technische Hilfsmittel oder andere individuelle Unterstützungsangebote sein.

Wichtig zu wissen: Die Teilnahme am BEM ist freiwillig. Beschäftigte entscheiden selbst, ob sie das Angebot annehmen möchten. Gleichzeitig bietet das Verfahren die Chance, frühzeitig Unterstützung zu erhalten und gemeinsam mit dem Arbeitgeber nach geeigneten Lösungen zu suchen.

Gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie einer Niereninsuffizienz oder nach einer Nierentransplantation kann das BEM eine wertvolle Möglichkeit sein, gesundheitliche Belastungen im Berufsalltag besser zu bewältigen. Ziel ist nicht die Kontrolle von Beschäftigten, sondern die Förderung der Gesundheit und die Vermeidung eines Arbeitsplatzverlustes aufgrund von Krankheit.

Auch Arbeitgeber profitieren von einem erfolgreichen BEM. Ihr könnt dabei auf fachliche Beratung und verschiedene Unterstützungsangebote der Rehabilitationsträger und Integrationsämter zurückgreifen.

Unser Tipp: Wenn Euch ein BEM-Gespräch angeboten wird, informiert Euch über Eure Rechte und Möglichkeiten. Ein offener Austausch kann helfen, individuelle Lösungen zu finden und die berufliche Zukunft langfristig zu sichern. Unsere Patientenbegleiter:innen bei der Niere NRW sind für solche Fragen für Euch da!

Kontakt:
Ruth Schwabe                Email: r.schwabe@niere.nrw
Ulrike Feuerhack           Email: u.feuerhack@niere.nrw
Alexander Molls             Email: a.molls@niere.nrw

Auch das Nierentelefon ist eine empfehlenswerte Anlaufstelle (Bundesverband Niere e.V.)
Telefonnummer: 0800 / 248 48 48 (gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)
Sprechzeiten: Jeden Mittwoch von 16:00 bis 18:00 Uhr

Homepage: www.bundesverband-niere.de

Weitere Informationen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement erhalten Betroffene bei ihrem Arbeitgeber, den Integrationsämtern, den Rehabilitationsträgern oder bei den Beratungsstellen der Selbsthilfe.

Wenn vorhanden: Betriebsrat, Personalrat oder Mitarbeitenden Vertretung einbeziehen!

Chronische Erkrankungen müssen nicht das Ende des Berufslebens bedeuten. Das BEM kann helfen, individuelle Lösungen für den Arbeitsalltag zu entwickeln.

Gemeinsam vor Ort in Essen – Niere NRW e.V. beim Seminar „Fit für Dialyse“

Am 23. April 2026 waren zwei Mitglieder unseres Vorstands beim Patientenseminar
„Fit für Dialyse“
im Alfried Krupp Krankenhaus  vertreten.
Die beiden Vorstandsmitglieder Günther Feuerhack und Bernd Furch haben den
Landesverband Niere NRW e.V. vor Ort präsentiert.

Die Veranstaltung richtete sich an Menschen mit Nierenerkrankungen sowie deren Angehörige und
bot ein vielseitiges Programm rund um den Start und das Leben mit Dialyse. In mehreren Fachvorträgen
wurden wichtige Themen wie Dialysezugänge, Transplantationsmöglichkeiten oder auch Begleiterscheinungen
der Behandlung verständlich und praxisnah vermittelt.

Ergänzt wurde das Seminar durch verschiedene Infostände – hier kamen auch wir ins Gespräch mit Betroffenen und Interessierten. Unser Infostand bot die Gelegenheit, den Landesverband Niere NRW e.V. vorzustellen,
über unsere Selbsthilfearbeit zu informieren und persönliche Fragen zu beantworten.

Besonders wertvoll war der direkte Austausch: Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, ihre individuellen Erfahrungen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und sich über Unterstützungsangebote zu informieren. Genau dieser persönliche Dialog ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung und freuen uns,
dass wir als Selbsthilfe ein Teil dieses wichtigen Angebots sein durften.

Nierencafé Duisburg

Gelungener Austausch mit vielen neuen Gesichtern

Beim letzten Nierencafé in Duisburg stand vor allem eines im Mittelpunkt: das persönliche Kennenlernen und der offene Austausch. Besonders erfreulich war die große Zahl neuer Teilnehmender, von denen sich viele direkt für den Newsletter angemeldet haben.

Nach einer Vorstellungsrunde gab es einen inhaltlichen Impuls zum Thema Phosphat sowie zu wichtigen Aspekten rund um Ernährung und Blutwerte. Zeitweise wurden die Gespräche durch ärztliche Expertise bereichert: Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Becker, Ärztlicher Leiter des Zentrums, sowie ein Kollege standen für zahlreiche Fragen zur Verfügung und gaben wertvolle Einblicke.

Neben den medizinischen Fachgesprächen spielte auch der Austausch unter Betroffenen eine zentrale Rolle. Erfahrene „alte Hasen“ – von Menschen mit früher Nierenerkrankung über Dialysepatient*innen bis hin zu Transplantierten – kamen mit neuen Teilnehmenden ins Gespräch. Dabei ging es um ganz praktische Fragen des Alltags, aber auch um Mut, Perspektiven und den persönlichen Umgang mit der Erkrankung.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein lebendiger Austausch in der Gruppe sowie in Einzelgesprächen – ganz im Sinne des Nierencafés als Ort der Begegnung, Information und gegenseitigen Unterstützung.

Das Nierencafé Duisburg zeigt einmal mehr, wie wertvoll die Verbindung von medizinischer Expertise und Selbsthilfe ist. Ein großer Dank gilt dem engagierten Team vor Ort sowie allen Teilnehmenden, die diese besondere Atmosphäre möglich gemacht haben.

Erstes Nierencafé in Düsseldorf am 18. März 2026 – gelungener Auftakt in herzlicher Atmosphäre

Am 18. März 2026 fand das erste Nierencafé in Düsseldorf statt – und es wurde direkt zu einem rundum gelungenen Treffen. In angenehmer und offener Atmosphäre kamen Dialysepatientinnen und -patienten, Menschen in der Vorstufe einer Nierenerkrankung sowie Angehörige zusammen, um sich auszutauschen, voneinander zu lernen und gegenseitig zu unterstützen.

Besonders bereichernd war die Vielfalt der Teilnehmenden: Unter den Teilnehmenden waren Menschen, die schon
seit längerer Zeit mit der Dialyse leben, ebenso wie Betroffene, die noch ganz am Anfang dieses neuen Lebensabschnitts stehen – darunter auch eine Patientin, die erst seit wenigen Wochen dialysiert wird.
Diese Mischung sorgte für einen lebendigen, interessierten und zugleich sehr wertschätzenden Austausch.

Inhaltlich stand das Thema Ernährung im Mittelpunkt, ergänzt durch Gespräche über Trinkmengenbegrenzung, verschiedene Dialyseformen sowie den Umgang mit dem Fortschreiten der Erkrankung. Die fachliche Begleitung
und die Möglichkeit, Fragen direkt zu besprechen, wurden von allen Teilnehmenden als sehr hilfreich empfunden.

Das Treffen zeichnete sich durch eine besonders herzliche Stimmung aus. Die Unterstützung vor Ort sowie die angenehmen Rahmenbedingungen trugen maßgeblich dazu bei, dass sich alle willkommen und gut aufgehoben fühlten.

Wir freuen uns sehr über diesen gelungenen Start des Nierencafés in Düsseldorf und
auf viele weitere bereichernde Begegnungen!

Das nächste Treffen findet am 17. Juni 2026 statt – wir laden alle Interessierten herzlich dazu ein!

Nierenerkrankte und deren Angehörige in Münster treffen sich am 03.03.2026

Das nächste Treffen des Nierencafe´s Münster findet am 03 . März 2026 ab 16.30 Uhr – im St. Franziskus Hospital statt. Die Leiterin der Gruppe – Ruth Schwabe – freut sich über viele Interessierte. Damit genügend Kaffee und Kuchen bereitstehen wird um eine Anmeldung gebeten. Kontakt: 0234 97 83 54 314 oder info@niere.nrw

Weitere Infos finden sich auf der Einladung Nierencafé Münster

Nierencafe Mönchengladbach trifft sich am 11.03.2026

Nierenerkrankte, Dialysepflichtige und transplantierte Menschen sowie deren Angehörige treffen sich am 11. März 2026 um 16 Uhr in der Klinik Maria Hilf in Mönchengladbach. Auch diesmal werden Erfahrungen ausgetauscht und Informationen vermittelt. Für eine bessere Planung wird um eine Anmeldung gebeten unter: 0176/ 437 92 961 oder nierencafe-moenchengladbach(at)niere.nrw

2026_03_11 Einladung Nierencafé Mönchengladbach

Treffen für Nierenerkrankte nun auch in Düsseldorf

Am Mittwoch, den 18. März 2026 ab 16:00 Uhr startet ein weiteres Nierencafé in Düsseldorf!

Auch hier können sich zukünftig Nierenerkrankte, Dialysepatientinnen und -patienten sowie transplantierte Menschen und ihre Angehörigen in entspannter Atmosphäre treffen um Erfahrungen auszutauschen und Informationen zu erhalten.

Anmeldungen bitte unter 0234/ 9783 54313 oder info(at)niere.nrw

2026_03_18 Einladung zum Nierencafe Düsseldorf

Nierencafé Aachen trifft sich am 18.03.2026

Das nächste Nierencafé in Aachen steht vor der Tür!

In entspannter Atmosphäre bietet das Treffen Menschen mit Nierenerkrankungen, Angehörigen und Interessierten die Möglichkeit zum Austausch, zur gegenseitigen Unterstützung und zum persönlichen Gespräch.

Gemeinsam möchten wir Raum schaffen für Fragen, Erfahrungen und neue Impulse im Umgang mit einer chronischen Erkrankung.

Alle Informationen zu Ort, Uhrzeit und Anmeldung finden Sie in der Einladung zum Nierencafé Aachen, die hier als Download bereitsteht.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und neue Gesichter!

 

Nierencafé Bochum trifft sich am 24.03.2026

Das nächste Nierencafé in Bochum steht vor der Tür!

In entspannter Atmosphäre lädt das Treffen Menschen mit Nierenerkrankungen, Angehörige und Interessierte zum Austausch,
zur gegenseitigen Unterstützung und zum persönlichen Gespräch ein.

Gemeinsam möchten wir Raum schaffen für Fragen, Erfahrungen und neue Impulse im Umgang mit einer chronischen Erkrankung.

Alle Informationen zu Ort, Uhrzeit und Anmeldung findest Du in der Einladung zum Nierencafé Bochum,

die hier als Download bereitsteht.

 

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen – und auf neue Gesichter!

 

Nierencafé Duisburg am 15. April 2026

  • Hämodialyse oder Peritonealdialyse/Bauchfelldialyse?
  • Wie schränkt eine Nierenerkrankung den Alltag ein?
  • Wie kann ich meinen Körper unterstützen?

    Tipps von Betroffenen für Betroffene,
    von Ärzt:innen und medizinischem Fachpersonal!

Beim Nierencafé handelt es sich um einen zwanglosen Rahmen, der einen Austausch zwischen Betroffenen bietet:

  • Nierenerkrankte
  • Vor der Dialyse
  • An der Dialyse
  • Transplantierte

und, oft nicht wahrgenommen:
Lebenspartner sowie Angehörige von Nierenerkrankten.

Über eine frühzeitige Anmeldung freue ich mich, bitte per E-Mail an: r.schwabe(at)niere.nrw
Alternativ über Niere NRW per Telefon unter 0234 / 978 354 314

 

Nierencafé Köln – Großer Zuspruch und lebendiger Austausch

Das zweite Nierencafé in Köln am 24. Januar 2026 stieß erneut auf große Resonanz. In angenehmer und vertrauensvoller Atmosphäre entstand ein lebendiger Austausch rund um das Leben mit einer Nierenerkrankung.

Die Gespräche waren informativ, persönlich und von bemerkenswerter Offenheit geprägt. Neben vielen praktischen Fragen zum Alltag blieb auch Raum für gegenseitige Ermutigung – und für eine gute Portion Optimismus. Besonders schön war es zu sehen, dass viele Teilnehmende bereits beim ersten Treffen dabei waren und das Nierencafé sich zunehmend als fester Anlaufpunkt in Köln etabliert.

Die positive Resonanz zeigt: Der Bedarf an Austausch, Information und Gemeinschaft ist groß – und ein wohnortnahes Angebot wie das Nierencafé Köln ein wichtiger Schritt für Betroffene und Angehörige in der Region.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Treffen am 25. April 2026.