Organspende: Neuer Anlauf für die Widerspruchsregelung

Die Debatte um die Widerspruchsregelung bei der Organspende ist zurück im Deutschen Bundestag.

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Welche Dialyse passt zu mir?

Das KfH lädt am 3. November 2026 zu einem Online-Seminar rund um die verschiedenen Dialyseverfahren ein.

Im Mittelpunkt steht die Frage: Welches Dialyseverfahren passt am besten zur persönlichen Lebenssituation?

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Nächstes Nierencafé in Köln am 24. Oktober 2026

Diesmal wird die Diätassistentin und Ernährungsberaterin / DGE Frau Simone Winter-Franz dazu kommen und einen Vortrag zum Thema
„Ernährung bei einer Nierenerkrankung“ halten wird.

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Schulung zum Thema Organspende

Das Netzwerk Organspende NRW e. V. lädt am 7. November 2026 zur Schulung „Die Angst nehmen – Mut geben!“ ein.

Die Schulung richtet sich nicht nur an zukünftige Paten und Patinnen.

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Nierencafé Krefeld: Austausch, Erfahrungen und neue Gesichter

Beim Nierencafé am 1. September 2026 in Krefeld stand das Thema „Nierenerkrankung und Urlaub“ im Mittelpunkt. 14 Teilnehmende trafen sich in gemütlicher Atmosphäre in der Cafeteria „Lutherterrassen“ der Helios Klinik Krefeld.

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Sommerlich genießen – Grillideen für Menschen mit Nierenerkrankungen

Genuss und eine nierengerechte Ernährung müssen sich nicht ausschließen. Entdeckt gemeinsam mit unserem Ernährungstherapeuten, wie abwechslungsreich und lecker sommerliches Grillen sein kann!

Der Sommer ist die perfekte Zeit, um gemeinsam zu grillen und die warmen Tage zu genießen. Doch welche Lebensmittel eignen sich bei einer Nierenerkrankung? Worauf sollte man bei Marinaden, Beilagen oder Getränken achten? Und welche Besonderheiten gelten für Dialysepatientinnen und Dialysepatienten?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt unser Ernährungstherapeut Maximilian Frese in einem praxisnahen Vortrag am 22. August 2026.

Freut Euch auf viele alltagstaugliche Tipps rund um das nierenfreundliche Grillen. Gemeinsam sprechen wir über geeignete Lebensmittel, ausgewogene Grillgerichte und leckere Alternativen, die Genuss und eine bewusste Ernährung miteinander verbinden.

Natürlich bleibt auch genügend Zeit für Fragen, den persönlichen Austausch und das gemeinsame Grillen in entspannter Atmosphäre.

Die Veranstaltung im Überblick:

Wann: Samstag, 22. August 2026
Uhrzeit: 14:00 bis ca. 17:30 Uhr
Ort: Gesundheitscampus-Süd 9, 44801 Bochum

Themen des Nachmittags:
🔥 Impulsvortrag von Ernährungstherapeut Maximilian Frese
🥗 Geeignete Lebensmittel für den Grill
🌿 Marinaden, Beilagen und Getränke
🩺 Besonderheiten bei Dialyse und chronischer Nierenerkrankung
💬 Gemeinsamer Austausch und Grillen

Ob frisch diagnostiziert oder bereits seit vielen Jahren mit einer Nierenerkrankung lebend – die Veranstaltung bietet wertvolle Informationen, praktische Anregungen und die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

📧 Anmeldung: info@niere.nrw

Wir freuen uns auf einen genussvollen und informativen Nachmittag mit Euch!

Im Gespräch für die Selbsthilfe – Niere NRW beim Selbsthilfetag in Dormagen

Am 11. Juli 2026 waren wir mit einem Informationsstand  beim Selbsthilfetag in Dormagen vertreten. Unsere Vorstandsmitglieder Ulrike und Günter Feuerhack nutzten die Gelegenheit, mit zahlreichen Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch zu kommen und über die Angebote unseres Vereins zu informieren.

Besonders erfreulich war das Interesse an unserer Arbeit. Viele Besucherinnen und Besucher nahmen Informationsmaterial mit und informierten sich über unsere Selbsthilfeangebote. Mit einigen Besuchern ergaben sich zudem ausführliche Gespräche im „Raum zum Austausch“, in denen persönliche Fragen und Erfahrungen rund um das Leben mit einer Nierenerkrankung im Mittelpunkt standen.

Trotz der sommerlichen Temperaturen – und eines etwas früheren Veranstaltungsendes aufgrund der Hitze – blicken wir auf einen gelungenen Tag mit vielen interessanten Begegnungen und wertvollen Gesprächen zurück.

Ein herzliches Dankeschön an Ulrike und Günter Feuerhack für ihren engagierten Einsatz und die tolle Vertretung der Niere NRW e.V. vor Ort!

Wissen, Austausch und Genuss

Auch in den kommenden Monaten erwartet Euch wieder ein abwechslungsreiches Programm mit spannenden Vorträgen und praxisnahen Workshops. Ob Ernährung, mentale Stärke oder gemeinsames Backen – unsere Veranstaltungen bieten Wissen, Austausch und viele Anregungen für den Alltag mit einer Nierenerkrankung.

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Begegnung, Austausch und neue Impulse

Rückblick auf unsere Jahrestagung 2026

Am 20. und 21. Juni 2026 fand unsere diesjährige Jahrestagung in Hilden statt – und wir blicken auf ein rundum gelungenes Wochenende zurück.

Zahlreiche Mitglieder, Angehörige und Interessierte aus ganz Nordrhein-Westfalen kamen zusammen, um sich zu informieren, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen. Besonders erfreulich war die große Zahl neuer Gesichter, die den Weg zu unserer Veranstaltung gefunden und unsere Gemeinschaft bereichert haben.

Die Teilnehmenden erwartete ein abwechslungsreiches Programm mit interessanten Fachvorträgen, praxisnahen Informationen und wertvollen Impulsen rund um das Leben mit einer Nierenerkrankung. So informierte Prof. Dr. Anja Gäckler über aktuelle Entwicklungen in der Nierenersatztherapie, während Dr. Christian Holz praktische Anregungen zum Umgang mit Belastungen und zur Stärkung der eigenen Ressourcen vermittelte. Einen weiteren wichtigen Programmpunkt bildete der Vortrag von Dr. med. Marc Albersmeyer, der die Möglichkeiten und Chancen der Rehabilitation bei Nierenerkrankungen aufzeigte.

Darüber hinaus durften wir Josef Neumann, MdL, Vorsitzender des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landtags Nordrhein-Westfalen, als Gast unserer Jahrestagung begrüßen. Die Gelegenheit zum persönlichen Gespräch und Austausch wurde von den Teilnehmenden gerne genutzt.

Ein besonderes Highlight waren die individuellen Sprechstunden mit Kirsten Holz zu sozialrechtlichen Fragestellungen sowie Prof. Dr. Richard Viebahn, der den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für persönliche medizinische Fragen zur Verfügung stand. Dieses Angebot wurde intensiv genutzt und stieß auf großes Interesse.

Doch wie so oft waren es nicht nur die Vorträge, die unsere Jahrestagung zu etwas Besonderem gemacht haben. Vor allem die zahlreichen Gespräche am Rande des Programms, das Wiedersehen mit langjährigen Wegbegleitern und das Kennenlernen neuer Menschen haben einmal mehr gezeigt, wie wichtig der persönliche Austausch innerhalb unserer Selbsthilfegemeinschaft ist.

Wir bedanken uns herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, unseren Referentinnen und Referenten sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben.

Die positive Resonanz und die vielen schönen Begegnungen motivieren uns, auch künftig Räume für Information, Austausch und gegenseitige Unterstützung zu schaffen.

Im Rahmen der Jahrestagung fand außerdem die diesjährige Mitgliederversammlung der Niere NRW e.V. statt.

Wir freuen uns bereits auf das nächste Wiedersehen!

Euer Team der Niere NRW e.V.

 

Wir bedanken uns herzlich bei der AOK NordWest für die finanzielle Unterstützung unseres Jahrestreffens 2026 im Rahmen der Projektförderung nach § 20h SGB V.

 

Impressionen der Jahrestagung 2026:

BEM: Unterstützung für Berufstätige mit chronischer Nierenerkrankung

Viele Menschen mit einer chronischen Nierenerkrankung möchten trotz gesundheitlicher Einschränkungen weiterhin aktiv am Berufsleben teilnehmen. Dabei kann das Betriebliche Eingliederungsmanagement (BEM) eine wichtige Unterstützung sein.
Viele Nierenkranke haben kaum oder keine Ausfallzeiten, sind statistisch gesehen sogar seltener arbeitsunfähig gemeldet als der Durchschnitt.

Doch was genau verbirgt sich hinter dem BEM?

Nach § 167 Abs. 2 Sozialgesetzbuch IX sind Arbeitgeber verpflichtet, Beschäftigten ein Betriebliches Eingliederungsmanagement anzubieten, wenn diese innerhalb eines Jahres länger als sechs Wochen ununterbrochen oder wiederholt arbeitsunfähig waren. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Fehlzeiten am Stück oder über mehrere Zeiträume verteilt entstanden sind.

Ziel des BEM ist es, gemeinsam Lösungen zu finden, damit die Arbeitsfähigkeit erhalten bleibt, Ausfallzeiten verringert werden können durch angepasste Arbeitsbedingungen und der Arbeitsplatz langfristig gesichert werden kann. Mögliche Maßnahmen können beispielsweise eine Anpassung der Arbeitszeiten, Veränderungen der Arbeitsorganisation, technische Hilfsmittel oder andere individuelle Unterstützungsangebote sein.

Wichtig zu wissen: Die Teilnahme am BEM ist freiwillig. Beschäftigte entscheiden selbst, ob sie das Angebot annehmen möchten. Gleichzeitig bietet das Verfahren die Chance, frühzeitig Unterstützung zu erhalten und gemeinsam mit dem Arbeitgeber nach geeigneten Lösungen zu suchen.

Gerade für Menschen mit chronischen Erkrankungen wie einer Niereninsuffizienz oder nach einer Nierentransplantation kann das BEM eine wertvolle Möglichkeit sein, gesundheitliche Belastungen im Berufsalltag besser zu bewältigen. Ziel ist nicht die Kontrolle von Beschäftigten, sondern die Förderung der Gesundheit und die Vermeidung eines Arbeitsplatzverlustes aufgrund von Krankheit.

Auch Arbeitgeber profitieren von einem erfolgreichen BEM. Ihr könnt dabei auf fachliche Beratung und verschiedene Unterstützungsangebote der Rehabilitationsträger und Integrationsämter zurückgreifen.

Unser Tipp: Wenn Euch ein BEM-Gespräch angeboten wird, informiert Euch über Eure Rechte und Möglichkeiten. Ein offener Austausch kann helfen, individuelle Lösungen zu finden und die berufliche Zukunft langfristig zu sichern. Unsere Patientenbegleiter:innen bei der Niere NRW sind für solche Fragen für Euch da!

Kontakt:
Ruth Schwabe                Email: r.schwabe@niere.nrw
Ulrike Feuerhack           Email: u.feuerhack@niere.nrw
Alexander Molls             Email: a.molls@niere.nrw

Auch das Nierentelefon ist eine empfehlenswerte Anlaufstelle (Bundesverband Niere e.V.)
Telefonnummer: 0800 / 248 48 48 (gebührenfrei aus dem deutschen Festnetz)
Sprechzeiten: Jeden Mittwoch von 16:00 bis 18:00 Uhr

Homepage: www.bundesverband-niere.de

Weitere Informationen zum Betrieblichen Eingliederungsmanagement erhalten Betroffene bei ihrem Arbeitgeber, den Integrationsämtern, den Rehabilitationsträgern oder bei den Beratungsstellen der Selbsthilfe.

Wenn vorhanden: Betriebsrat, Personalrat oder Mitarbeitenden Vertretung einbeziehen!

Chronische Erkrankungen müssen nicht das Ende des Berufslebens bedeuten. Das BEM kann helfen, individuelle Lösungen für den Arbeitsalltag zu entwickeln.

Gemeinsam vor Ort in Essen – Niere NRW e.V. beim Seminar „Fit für Dialyse“

Am 23. April 2026 waren zwei Mitglieder unseres Vorstands beim Patientenseminar
„Fit für Dialyse“
im Alfried Krupp Krankenhaus  vertreten.
Die beiden Vorstandsmitglieder Günther Feuerhack und Bernd Furch haben den
Landesverband Niere NRW e.V. vor Ort präsentiert.

Die Veranstaltung richtete sich an Menschen mit Nierenerkrankungen sowie deren Angehörige und
bot ein vielseitiges Programm rund um den Start und das Leben mit Dialyse. In mehreren Fachvorträgen
wurden wichtige Themen wie Dialysezugänge, Transplantationsmöglichkeiten oder auch Begleiterscheinungen
der Behandlung verständlich und praxisnah vermittelt.

Ergänzt wurde das Seminar durch verschiedene Infostände – hier kamen auch wir ins Gespräch mit Betroffenen und Interessierten. Unser Infostand bot die Gelegenheit, den Landesverband Niere NRW e.V. vorzustellen,
über unsere Selbsthilfearbeit zu informieren und persönliche Fragen zu beantworten.

Besonders wertvoll war der direkte Austausch: Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Möglichkeit, ihre individuellen Erfahrungen zu teilen, Kontakte zu knüpfen und sich über Unterstützungsangebote zu informieren. Genau dieser persönliche Dialog ist ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit.

Wir bedanken uns herzlich bei den Organisatoren für die gelungene Veranstaltung und freuen uns,
dass wir als Selbsthilfe ein Teil dieses wichtigen Angebots sein durften.

Nierencafé Duisburg

Gelungener Austausch mit vielen neuen Gesichtern

Beim letzten Nierencafé in Duisburg stand vor allem eines im Mittelpunkt: das persönliche Kennenlernen und der offene Austausch. Besonders erfreulich war die große Zahl neuer Teilnehmender, von denen sich viele direkt für den Newsletter angemeldet haben.

Nach einer Vorstellungsrunde gab es einen inhaltlichen Impuls zum Thema Phosphat sowie zu wichtigen Aspekten rund um Ernährung und Blutwerte. Zeitweise wurden die Gespräche durch ärztliche Expertise bereichert: Priv.-Doz. Dr. med. Stefan Becker, Ärztlicher Leiter des Zentrums, sowie ein Kollege standen für zahlreiche Fragen zur Verfügung und gaben wertvolle Einblicke.

Neben den medizinischen Fachgesprächen spielte auch der Austausch unter Betroffenen eine zentrale Rolle. Erfahrene „alte Hasen“ – von Menschen mit früher Nierenerkrankung über Dialysepatient*innen bis hin zu Transplantierten – kamen mit neuen Teilnehmenden ins Gespräch. Dabei ging es um ganz praktische Fragen des Alltags, aber auch um Mut, Perspektiven und den persönlichen Umgang mit der Erkrankung.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein lebendiger Austausch in der Gruppe sowie in Einzelgesprächen – ganz im Sinne des Nierencafés als Ort der Begegnung, Information und gegenseitigen Unterstützung.

Das Nierencafé Duisburg zeigt einmal mehr, wie wertvoll die Verbindung von medizinischer Expertise und Selbsthilfe ist. Ein großer Dank gilt dem engagierten Team vor Ort sowie allen Teilnehmenden, die diese besondere Atmosphäre möglich gemacht haben.